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Joachim Becker

Dieser Artikel behandelt den früheren Pforzheimer Oberbürgermeister, für den Bassist der Rodgau Monotones siehe dort.

Joachim Becker (* 21. Februar 1942 in Pforzheim) ist Rechtsanwalt und SPD-Politiker. Er war von 1985 bis 2001 Oberbürgermeister von Pforzheim.

Inhaltsverzeichnis


Leben

Joachim Becker ist Sohn eines im Zweiten Weltkrieg gefallenen Soldaten. Er machte sein Abitur am Kepler-Gymnasium in Pforzheim und studierte anschließend Rechts- und Staatswissenschaften sowie Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Heidelberg, Lausanne, Bonn und New York. An der Universität Bonn promovierte er zum Doktor der Rechte auf einem Gebiete des rechtsvergleichenden Vertragsrechtes.

Von 1973 bis 1976 arbeitete er als persönlicher Referent von Oberbürgermeister Willi Weigelt und von 1976 bis 1985 als Leiter des Rechtsamtes der Stadt Pforzheim.

Vom 22. Juli 1985 bis zum 31. Juli 2001 war er Oberbürgermeister in Pforzheim. Er war in dieser Zeit Aufsichtsrats- und Verwaltungsratsvorsitzender wichtiger kommunaler Unternehmen. Bei der Oberbürgermeisterwahl 1996 in Stuttgart trat er gegen den offiziellen Kandidaten seiner Partei Rainer Brechtken an, erzielte aber nur 3,4 Prozent.

Seit dem 22. Juli 2001 ist er als Rechtsanwalt zugelassen und arbeitet in diesem Beruf.

Joachim Becker ist mit der Lehrerin, ehemaligen Schulrektorin und Autorin Cornelia Frech-Becker verheiratet. Sie haben zwei Töchter.

Werke

  • Eine erschöpfte Nation: Essays zu Politik und Gesellschaft, Mut-Verlag Asendorf, 1994 ISBN 3-89182-060-7
  • Der erschöpfte Sozialstaat: neue Wege zur sozialen Gerechtigkeit, Eichborn-Verlag Frankfurt a. M., 1994 ISBN 3-8218-1188-9
  • Erfolg im Wahlkampf. Ein Ratgeber für Kandidaten und ihre Helfer in Kommunal-, Landes- und Bundeswahlen. München, Goldmann, 1988, ISBN 9783442103980

Weblinks

Einzelnachweise



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